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Pressespiegel und Resonanzen

Neue Webseite soll zum Mitmachen anregen

Wolgaster Bibliothek bietet jetzt Bücher-Logbuch - Lesekreis trifft sich erstmals am 23. Februar

Mit zusätzlichen Angeboten, neuer Gliederung und technisch auf dem neuesten Stand präsentiert sich seit kurzem die neu gestaltete Homepage der Stadtbibliothek unter www.stadtbibliothek-wolgast.de. Während die Kopfzeile den direkten Zugang zum Katalog, den eMedien oder dem Kalender gewährt, wird die neue Struktur vor allem in der linken Außenspalte deutlich. Dort finden sich die beiden Punkte „Lesen fördern" und „Lernen unterstützen", unter denen die verschiedenen Angebote der Bibliothek systematisch nach Altersgruppen geordnet sind. „Wir wollen unsere Leser noch stärker einbeziehen und zum Mitmachen anregen", schildert Bibliotheksleiterin Angela Rambow. Ein Beispiel dafür ist das neue Leselogbuch für Kinder, das sich an die Teilnehmer des SommerLeseclubs wendet. „Die Mädchen und Jungen können hier eine Bewertung und einen Kommentar zu den von ihnen gelesenen Büchern hineinsetzen", erklärt sie. Drei Kinder, die gerne mitmachen wollen, haben sich nach ihren Worten schon gemeldet. Sollte das Logbuch bei den Kindern gut ankommen, könnte sich die Bibliotheksleiterin auch für Erwachsene ein ähnliches Bücher-Blog vorstellen.
Der erste Schritt dazu ist die Rubrik „Das lesen Ihre Bibliothekare", die neu aufgenommen wurde, nachdem sie im vergangenen Jahr in einem Newsletter auf so große Resonanz gestoßen war. Die Rubrik findet sich als Unterpunkt in den Lese-Empfehlungen in der linken Seitenspalte, wo auch über Neuerwerbungen und den neuen Lesekreis informiert wird. Mit der bisherigen Resonanz ist Angela Rambow recht zufrieden. „Es haben sich mehr als zehn Interessenten gemeldet und mittlerweile gibt es auch schon einen ersten Termin", kündigt sie an. Am 23. Februar um 19 Uhr macht eine Gesprächsrunde über Jane Austens „Stolz und Vorurteil" den Anfang für die Reihe unter dem Motto „Bücher, die wir immer lesen wollten" Gruselig wird es dann am 22. März, wenn Stephen Kings „Friedhof der Kuscheltiere" im Mittelpunkt steht. Am 8. November reden die Teilnehmer über „Der wunde Punkt" von Mark Haddon, bevor im Januar 2013 Herta Müllers „Heute war ich mir lieber nicht begegnet" vorgestellt wird. „Jeder, der möchte, kann dazukommen, auch wenn er das Buch vielleicht noch nicht kom¬plett durchgelesen hat", sagt Rambow, die bewusst Titel ausgewählt hat, die jede Menge Diskussionsstoff bieten. Erweitert und übersichtlicher präsentiert sich der Bereich für die eMedien, die sich wachsender Beliebtheit erfreuen. „Unsere eBook-Reader laufen wunderbar und sind ständig ausgeliehen", freut sich Angela Rambow, die sogar eine Warteliste für die Interessenten anlegen musste. Die Leser können dabei auf den gesamten Bestand der Bibliotheken im Nordverbund zurückgreifen. Neben Greifswald, Wolgast und Stralsund gehört seit zwei Wochen auch die Bibliothek Bergen auf Rügen dazu. Unter dem Stichpunkt Regionalgeschichte finden sich derzeit unter anderem eine Auflistung zu Büchern und Aufsätzen über Runge und die Wolgaster Stadtgeschichte. Im Zuge der Fusion mit Buddenhagen und Hohendorf soll hier demnächst auch Literatur über diese beiden Orte zusammengetragen werden. Natürlich ermöglicht die Webseite auch einen Blick auf die nächsten Termine im Veranstaltungskalender. So sind im März eine Lesung mit Martina Rellin und ein Konzert mit Dirk Zöllner geplant, während im April Annekathrin Bürger, im Mai Pianist Holger Mantey und im September Liedermacher Johannes Kirchberg zu Gast sind. „Für alle Veranstaltungen gibt es schon Karten", so Rambow.

Quelle: AK | 02.02.2012

   
   

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