Pressespiegel und Resonanzen
Stadtbibliothek genießt bei Nutzern guten Ruf
Das werden wir künftig öfter machen, wahrscheinlich sogar jährlich, zog Bibliotheksleiterin Angela Rambow nach der Auswertung der Fragebögen Bilanz. Immerhin zeichneten sich dabei einige Trends ab, die für die weitere Arbeit wichtig sind - beispielsweise beim Nutzungszweck, der überwiegend mit Freizeit/Hobby (37 Prozent) und Unterhaltung (35 Prozent) angegeben wurde, während Bildung/Weiterbildung nur 22 Prozent ausmachen. Das ist etwas bedauerlich, denn wir verfügen über einen sehr guten Bestand an Sach- und Fachliteratur, meinte Rambow. Andererseits gebe es aber mittlerweile auch andere Informationsmöglichkeiten wie das Internet, die man akzeptieren müsse. Allerdings warnte die Bibliothekarin davor, sich nur auf eine Quelle zu verlassen. Keine Überraschung gab es bei der allgemeinen Zufriedenheit: Zwei Drittel sind mit dem Angebot sehr zufrieden: ein Drittel immer noch zufrieden. Auch bei den Öffnungszeiten sieht Rambow vorerst keinen Handlungsbedarf, wenn es auch Überlegungen gibt, neue Gruppen - beispielsweise Pendler - zu erschließen. Insgesamt können jedoch 77 Prozent gut mit den derzeitigen Öffnungszeiten leben; elf Prozent wünschen sich abends längere Öffnungszeiten und acht Prozent würden auch den Sonnabendnachmittag einbeziehen. Nicht unbedingt zu erwarten war die Resonanz auf die Frage nach den Gebühren, die immerhin 91 Prozent für in Ordnung befanden. Nur acht Prozent halten die Jahresgebühr von 18 Euro (ermäßigt zwölf Euro) für zu hoch; ein Prozent für zu niedrig. 73 Prozent der Befragten wären sogar bereit, für zusätzliche Angebote wie Videos, DVD oder CD-ROM extra zu bezahlen. Ein Ergebnis, das einige Stadtobere vermutlich hellhörig werden lässt. Wir haben uns sehr gefreut, dass so viele Leute die Bibliothek akzeptieren und auch die Gebührensituation, freute sich Rambow.
Usedom-Kurier, 12.01.2009, Uwe Quosdorf

