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Pressespiegel und Resonanzen

Medienboxen als Ideengeber

DRK-Kita „Anne Frank“ nutzt für Zirkus-Projekt „Pimboli“ begehrtes Angebot der Wolgaster Stadtbibliothek

Die Seiltänzerinnen bekamen für ihren Auftritt tosenden Applaus für ihre Zirkus-Vorführung. Anstöße für die Kunststücke holten sich Erzieherinnen und Kinder aus der Ideen-Schatzkiste der Bibliothek. Foto:V. WieseWolgast. Wer eine der insgesamt knapp 30 so genannten Medienboxen in der Wolgaster Stadtbibliothek ausleihen möchte, muss etwas Wartezeit einplanen. „Die sind fast immer alle ausgeliehen“, freut sich Leiterin Dr. Angela Rambow. Eine der begehrten Boxen hat derzeit die Gruppe 16 der Wolgaster DRK-Kindertagesstätte „Anne Frank“ in Beschlag. „Wir haben uns die Medienbox zum Thema Zirkus ausgesucht. Da sind Bilderbücher, Anleitungen für Erwachsene, Musik-CDs, Tücher für Zaubertricks und sogar Kostümvorschläge drin“, erzählt Cornelia Furth begeistert.
Den Vorteil einer solchen thematischen Zusammenstellung sieht die Erzieherin darin, dass alles fertig vorsortiert sei und man direkt loslegen könne. So studierten die 16 Kinder besagter Gruppe über viele Wochen eine eigene Zirkusshow ein, die sie am Dienstagnachmittag ihren Eltern und der Bibliotheksleiterin vorführten. Neben Clown Tobias (6), den Akrobatinnen Nancy und Jasmin, den Seiltänzerinnen, Bauchtänzerinnen und Jongleuren, bekam auch die Elefanten- und Tigerdompteurin tosenden Applaus.
„So eine tolle Umsetzung der Medienboxen habe ich bislang noch nicht gesehen“, lobte Angela Rambow. Auch Erzieherin Karin Fleischer
war stolz auf ihre Schützlinge in der Kita-Manege: „Die Kinder haben Großes geleistet. Sie haben sich trotz Herzklopfen getraut, sich vor so viele Menschen zu stellen und in andere Rollen wie Tiere oder einen Clown zu schlüpfen.“ Außerdem hätten die Mädchen und Jungen es mit Hilfe des Zirkus-Projekts gelernt, sich an Regeln und Abläufe zu halten: „Jeder musste sich merken, wann er dran ist und wer wann in welche Richtung geht“, erzählte die Erzieherin der Drei- bis Sechsjährigen.
Die Medienboxen gibt es übrigens altersgerecht abgestimmt für Vorschule, Grundschule und Kinder ab der 5. Klasse. „Der enge Kontakt zwischen Bibliothek und Kindergärten und Schulen ist sehr wichtig, damit die Kinder schon früh ans Lesen herangeführt werden“, betont Angela Rambow. V.WIESE

Ostsee-Zeitung, 08.07.2010, V.WIESE

   
   

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